Dresden-Urlaub: Das ideale Reiseziel für einen Kurzurlaub

Ausflug mit Enkelkindern

Gran Canaria, Mallorca oder Thailand – alles traumhafte Urlaubsdestinationen. In diesem Jahr wollen viele Deutsche ihren Urlaub in der Bundesrepublik verbringen. Kein Wunder, Städte wie Dresden haben einiges zu bieten und können im Rahmen einer kurzfristigen Reise erkundet werden.

Die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hat mit der neusten Tourismusstudie untersucht, wo die Deutschen ihren schönsten Urlaub verbracht haben; fast jeder Fünfte (18 Prozent) nannte Deutschland.

Die Beliebtheit der Heimat ist nicht verwunderlich: Deutschland punktet mit einer kurzen Anreise, einem breiten Angebot an Reisemöglichkeiten und es gibt keinerlei Sprachbarrieren. Speziell in diesem Jahr (2016) gibt es einige neue Faktoren, die die Wahl des Reiselandes beeinflussen: Aufgrund von Reisewarnungen und Terroranschlägen in beliebten Touristenregionen sind die Deutschen verunsicherter denn je. Sie wollen ihren Urlaub in aller Ruhe verbringen, sich dabei sicher fühlen und erholt nach Hause fahren.

Dem Reiseveranstalter die Urlaubsplanung überlassen

Viele Touristen nehmen die Recherche ihrer Reise in die eigene Hand. Stundenlang suchen sie nach dem idealen Hotel und dem günstigsten Flug. Nicht immer treffen sie die beste Wahl, obwohl sie viel Zeit investieren.

Wer sich den Zeitaufwand ersparen möchte, kann die neusten Urlaubsangebote der großen Reiseveranstalter auf DER.com ansehen. Über die Infoseite haben Verbraucher die Möglichkeit, Angebote und ihre Preise zu vergleichen sowie direkt im Anschluss zu buchen.

Das Angebot der Veranstalter reicht vom Rundum-sorglos-Paket bis hin zum kurzen Städtetrip. Jede Zielgruppe findet ein passendes Angebot.

Dresden: Ideal für einen Kurzurlaub

Dresden wird häufig auch als das deutsche Florenz bezeichnet. Da es sich um eine der grünsten Großstädte Europas handelt, lohnt es sich, Dresden im Sommer zu besuchen. Die Nähe zu Berlin ist für Elbflorenz, wie Dresden noch genannt wird, ein Problem. Denn viele Touristen bevorzugen den Besuch der Hauptstadt.

Das ist mehr als schade, denn Dresden hat viel zu bieten und ist insbesondere für einen Kurzurlaub, der zwei bis vier Tage dauert, ein geeignetes Reiseziel.

5 abwechslungsreiche Sehenswürdigkeiten in Dresden

In Reiseführern wird immer wieder von denselben Sehenswürdigkeiten in Dresden berichtet: die Frauenkirche oder das Residenzschloss. Dresden hat aber weit mehr zu bieten, wie die nachfolgenden Sehenswürdigkeiten beweisen.

  1. Weißer Hirsch

    Die Gaststätte Zum Weißen Hirsch entstand 1685 und gab später dem Stadtteil seinen Namen. Rund zwei Jahre später wurde das Fridabad errichtet und leitete die Entwicklung zum Kurort ein. Das Viertel hat an seiner Popularität bis heute nicht eingebüßt. Seine Beliebtheit verdankt es maßgeblich dem Luisenhof, dem einst bekanntesten Restaurant der Stadt. Auf der Terrasse des Hotels und Restaurants hatte einst Helmut Kohl gespeist. Doch auch die 1895 eingeweihte Standseilbahn sowie der Konzertplatz am Stechgrundweg (Veranstaltungskalender hier ansehen) sind einen Besuch wert.
  2. Das Fischhaus

    Zwischen Fischhausstraße und Schotengrund – etwas im Walde versteckt – finden Touristen das Fischhaus, eines der ältesten Gasthäuser der Stadt, dessen 400 Jahre alte Geschichte heute anhand von kulinarischen Spezialitäten mit Zutaten aus der Region erzählt wird. Im Sommer können sich Besucher im Garten entspannen und sich von den abwechselnden Spezialitäten aus der Küche verwöhnen lassen.
  3. Die Filmnächte

    Zwischen Juni und August befindet sich in Dresden ein großes Freilichtkino. Jeden Abend läuft ein Klassiker oder aktueller Streifen, der hunderte Menschen anzieht. Wie auch bei den Konzerten am Weißen Hirsch lohnt es sich, vor dem Besuch des Freilichtkinos das Programmheft zu studieren.
  4. Die Kunsthofpassage

    Künstler lassen in Dresden ihrer Phantasie freien Lauf. Doch nicht alle Werke sind leicht zu finden. Das ist auch bei der Kunsthofpassage der Fall (Görlitzer Str. 21–25), die aus folgenden Höfen besteht:

       - Hof der Tiere
       - Hof des Lichts
       - Hof der Metamorphosen
       - Hof der Fabelwesen
       - Hof der Elemente

    Schlichten, langweiligen Hinterhöfen wurde ein spezieller Charme spendiert, als 1997 die Sanierung der Häuser begann, an der zahlreiche Künstler beteiligt waren. Ein Blick auf die Webseite der Kunsthofpassage lohnt sich, denn sie informiert über verschiedene Veranstaltungen, die regelmäßig stattfinden.
  5. Das Panometer

    360-Grad-Videos sind gerade der neuste Schrei. Mindestens genauso aufregend ist ein 360-Grad-Panorama: In dem ehemaligen Gasspeicher können Besucher eine Zeitreise bis in das Jahr 1756 machen. Auf der 15 Meter hohen Aussichtsplattform können sie das von Yadegar Asisi gemalte Gemälde bewundern. Der Tagesablauf wird mit über Lautsprechern ertönenden Geräuschen in Kombination mit abwechselnden Lichtspielen simuliert. Die 360-Grad-Collage wurde sehr aufwendig aus alten Fotografien und historischen Stadtplänen erstellt. Es wurden nicht nur Fotos von 1756 verwendet, sondern auch Aufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg.

Dresden per Wasser und aus der Luft erkunden

Abschließend noch zwei Geheimtipps für die Erkundung der Stadt: In Dresden ist die größte und älteste Raddampferflotte der Erde zu finden. Beginnend in der Altstadt können Touristen eine lohnenswerte Rundfahrt durch Dresden starten. Von der Elbe aus erhalten Urlauber eine interessante Perspektive.

Wer Dresden nicht von unten, sondern von oben bestaunen möchte, kann im Rahmen einer Ballonfahrt die Stadt aus der Vogelperspektive sehen. Das Schöne an der Ballonfahrt ist die Tatsache, dass sie jedes Mal ein einzigartiges Erlebnis ist. Der Ballonfahrer kann lediglich die Höhe regeln, jedoch hängt die Route von dem Wind ab.

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