Die Weihnachtszeit einläuten: auf dem Striezelmarkt 2017

Striezelmarkt Dresden (Foto: Sylvio Dittrich)
Sylvio Dittrich

Neigt sich das Jahr langsam dem Ende, lässt die weihnachtliche Atmosphäre nicht lange auf sich warten. Erste Tannen werden gefällt. Räuchermännchen verbreiten mit ihrem Duft weihnachtliches Flair. Kaffeerunden werden mit frischem Christstollen versüßt. Und in einer Stadt wie Dresden gehört ein Besuch des Striezelmarktes natürlich dazu.

Ist der Striezelmarkt der älteste urkundlich erwähnte deutsche Weihnachtsmarkt?

Der Striezelmarkt ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Einige glauben sogar, der in diesem Jahr zum 583. Mal ausgetragene Markt sei der älteste Weihnachtsmarkt des Landes. Der Name des Weihnachtsmarkts kommt nicht von ungefähr. Abgeleitet von der Bezeichnung für den legendären Dresdner Stollen, symbolisiert die Bezeichnung eines der wichtigsten Markenzeichen – das Gebäck selbst. Überhaupt spielen weihnachtliche Köstlichkeiten auf dem Dresdner Striezelmarkt eine große Rolle. Verführerisch duftet es nach Backwaren und Gewürzen, die dem Striezelmarkt im Zusammenspiel mit Glühwein einen unverkennbaren Duft verleihen. Doch keine Spezialität ist so berühmt wie der Dresdner Stollen, der sich auch in diesem Jahr in guter Gesellschaft mit gebrannten Nüssen, Pfannkuchen oder Pfefferkuchen befindet.

Kleine Meisterstücke des Kunsthandwerks

Doch auf dem 583. Striezelmarkt gibt es noch mehr zu entdecken. Denn auch die Tradition des Kunsthandwerks spielt eine Hauptrolle. In jedem Jahr stellen über 250 Schausteller und Händler ihr volkstümliches Handwerk bereit. Besucher erwartet eine riesige Auswahl an Engeln, Pyramiden oder Räuchermännchen, von denen jedes einzelne Erzeugnis noch schöner als das andere zu sein scheint. Lassen Spielzeuge aus Holz oder Stoff Kinderherzen höher schlagen, begeistern Weihnachtssterne als Farbtupfer für jeden Raum.

Die größte Stufenpyramide erzgebirgischer Handwerkskunst

Doch der Striezelmarkt hält auch in diesem Jahr noch weitere Überraschungen bereit. Auf diesem Weihnachtsmarkt dreht die größte erzgebirgische Stufenpyramide weltweit ihre Runden. Bereits aus weiter Ferne ist das 14,62 Meter hohe Meisterwerk erkennbar, das das Zentrum des Altmarktplatzes verziert. Ebenso faszinierend ist das über fünf Meter hohe und 13,5 Meter breite Tor des Striezelmarktes. Dieses Tor ist nicht nur ein Eintrittsportal, sondern verzaubert als größter Schwibbogen der Welt, der jemals die Produktionsstätten des Erzgebirges verlassen hat.

Viele Attraktionen für Kinder

In diesem Jahr heißt der größte Weihnachtsmarkt der Stadt seine Besucher vom 29. November bis 24. Dezember willkommen. Mit Ausnahme des Eröffnungstages (Beginn ab 16 Uhr) sowie des Abschlusstages (Schließzeit um 14 Uhr) ist der Striezelmarkt täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet. Programmhighlights wie das Pfefferkuchenfest am 3. Dezember oder das Pyramidenfest am 16. Dezember lassen weihnachtliche Atmosphäre aufkommen. Die jüngsten Gäste dürfen sich auf die Kindererlebniswelt mit einer Weihnachtsbäckerei und dem Wichtelhaus oder die Kindereisenbahn freuen.

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