Weihnachtsmärkte in der sächsischen Landeshauptstadt

Hauptattraktion im Advent ist natürlich der Striezelmarkt Dresden. Mittlerweile findet dieser schon zum 579. Mal statt und macht seinem Attribut als ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands wahrlich alle Ehre. Doch er ist nicht außer Konkurrenz...

Auf der Prager Straße funkeln die „Dresdner Winterlichter“. Vom 28. November bis zum 23. Dezember feiert Dresdens Einkaufsmeile Nummer eins Weihnachten. Regionale Spezialitäten aus der sächsischen Landeshauptstadt und deren Umgebung ergänzen das klassische Weihnachtsmarktangebot. Hingucker ist zu dieser Zeit auf der Prager Straße ein zwölf Meter hoher Baumriese, der, wenn es dunkel ist, zu jeder Stunde in ein märchenhaftes Licht getaucht wird.

Historische Weihnachtsmärkte

Weihnachten im Stallhof (Foto: Sylvio Dittrich / Dresden Marketing GmbH)
Sylvio Dittrich / Dresden Marketing GmbH

andert man von der Prager Straße Richtung Kulturpalast, trifft man rund um den Neumarkt gleich auf mehrere einladende Adventsidyllen. Eine Hommage an einen der geschichtsträchtigsten Plätze in Dresden ist der Advent auf dem Neumarkt. Historische Gewerke bieten hier vom 29. November bis 23. Dezember ihre Waren an. Der Besucher taucht so fast unmerklich in das Dresden zwischen 1830 und 1920 ein. Die Stimmung dieser Zeit einzufangen, ist Ansinnen des „Advent auf dem Neumarkt“.
In historische Gefilde versetzt einen auch der romantische Weihnachtsmarkt am Dresdner Schloss, der am 28. November seine Pforten gegenüber der Südseite des Dresdner Schlosses öffnet. Etwa 20 Marktstände wurden nach originalen Vorlagen des 19. Jahrhunderts nachgebaut. Noch weiter in der Zeit zurück reist man mit der Mittelalterweihnacht im Stallhof Dresden. Sprachlich bewandert sollte man sein, will man mit Schmied und Seiler verhandeln. Heißer Met lockert die Zunge, Live-Musik am Wochenende tut ihr Übriges. Am 27. November um 16 Uhr wird der Mittelalterweihnachtsmarkt eröffnet und ist dann bis zum 24. Dezember eröffnet. Ab 27. Dezember öffnen sich die Tore erneut und dann zelebriert man hier bis zum 6. Januar die „Dresdner Rauhnächte“. Was das neue Jahr bringen wird, wissen Wahrsager, Kartenleger und Bleigießer, die das Markttreiben während dieser „magischen Nächte und Tage voller Aberglauben“ bereichern.

Weitere Weihnachtsmärkte im Zentrum

Doch zurück zur Weihnacht! Zwischen Frauenkirche und Brühlschen Terrassen erwartet ein weiterer Markt flanierende Gäste: der traditionelle Weihnachtsmarkt in der Münzgasse. Ab 29. November bezaubern über 40 Händler mit sündhaften Köstlichkeiten und liebevoller Handwerkskunst – da findet man gewiss auch etwas für den Gabentisch. Gleichzeitig erlebt man Dresdens älteste Kneipenmeile von seiner glänzendsten Seite.
Jüngere Weihnachtsmärkte in Dresden sind der Dresdner Hüttenzauber auf dem Postplatz, direkt vor dem großen Haus des Staatsschauspiels, sowie der Augustusmarkt, der sich entlang der Hauptstraße am Fuße des Goldenen Reiters erstreckt.