Das „Blaue Wunder“ von Dresden

Blaues Wunder Dresden

 

 

Informationen

Bei dem „Blauen Wunder“ von Dresden handelt es sich um eine Elbbrücke. Bis zum Jahre 1912 war sie als König-Albert-Brücke bekannt. Das „Blaue Wunder“, besser die Loschwitzer Brücke verbindet die Villen- und Wohngegend Blaswitz am linken Elbufer mit Loschwitz am rechten Elbufer.

Die Brücke wurde im Jahre 1891 als fünfte feste Elbüberquerung in Dresden erbaut. In der Königin-Marien-Hütte in Zwickau wurden die benötigten Stahlteile hergestellt. Dann endlich am 15. Juli 1893 konnte die Brücke für den Verkehr eröffnet werden. Noch am gleichen Tag wurde die erste elektrische Straßenbahnlinie Dresdens vom Schlossplatz über den Schillerplatz über die Brücke zum Körnerplatz in Loschwitz geleitet. Diese Straßenbahnlinie wurde allerdings etwas mehr als 100 Jahre später 1985 eingestellt. Die Bombardierung Dresdens konnte der Brücke nichts an haben. Jedoch ist es nur Einheimischen zu verdanken, dass das „Blaue Wunder“ nicht doch 1945 durch deine Sprengung der Wehrmacht zum Opfer fiel. Heute noch erinnert eine Gedenktafel am Fußweg der Blasewitzer Seite an diese Heldentat.

Die imposante Elbbrücke steht unter Denkmalsschutz. Ihren liebevollen Beinamen hat die Brücke, zur damaligen Zeit einem „Wunder“ zu verdanken. Im Gegensatz zu anderen Brückenkonstruktionen benötigte das „Blaue Wunder“ bei einer Spannweite von 100 m aus Metall keine Strompfeiler in der Elbe. Daneben tat die hellblaue Farbe der Hängebrücke das übrige. Das „Blaue Wunder“ gehört zu Dresden genau wie der Zwinger oder die Semperoper. Sie ist zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden. Entlang der Brücke befinden sich zahlreiche Ausflugslokale.

 

Fotoquellen:
DRESCHER Incoming & Tourismus GmbH,
Mediaserver Dresden - Fotograf: Christoph Münch