Frauenkirche Dresden

Stiftung Frauenkirche Dresden
Georg-Treu-Platz 3, 01067 Dresden
Tel. +49 (0) 351 - 656 06 100 | Fax +49 (0) 351 - 656 06 112
www.frauenkirche-dresden.de
stiftung@frauenkirche-dresden.de


Besucherdienst

Allgemeine Anfragen, Telefonzentrale
Tel. +49 (0) 351 - 656 06 100 | Fax +49 (0) 351 - 656 06 108
Email fuehrungen@frauenkirche-dresden.de

Informationen

Die Dresdner Frauenkirche ist bis weit über die Ländergrenze hinaus bekannt. Ihr ursprünglicher Name wurde auf die Heilige Maria zugeführt. So ist die evangelisch-lutherische Kirche auch unter dem Namen „Unserer lieben Frauen“ bekannt.

Die Frauenkirche prägt heute wieder das Bild des Dresdner Neumarkts. Der protestantische Sakralbau besitzt eine der größten steinernen Kirchenkuppeln nördlich der Alpen. Im Jahre 1726 begann der Bau der imposanten Kirche nach den Plänen von George Bähr. Sie wurde im Barockstil errichtet und schließlich 1743 vollendet. Während der schweren Luftangriffe auf Dresden im II. Weltkrieg wurde die Frauenkirche in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 schwer beschädigt und stürzte am Morgen des 15. Februar in sich zusammen. Übrig blieben von dem einmaligen Bauwerk nur noch einige Ruinen.

Ein erneuter Aufbau erfolgte in der DDR nicht, im Gegenteil sie sollte bis zum letzten Stein abgetragen werden. Proteste aus aller Welt konnten dies verhindern. Schließlich wurden die Ruinen im Jahre 1966 offiziell als Mahnmal gegen den Krieg erklärt.

Erst nach der Wende machten es Spenden aus der ganzen Welt möglich, die Frauenkirche wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. So wurde sie in den Jahren 1995 bis 2005 in ihrer ursprünglichen Form rekonstruiert und konnte schließlich am 30. Oktober 2005 mit einem Weihegottesdienst und Festakt übergeben werden. Jährlich pilgern Tausende von Besucher in die Frauenkirche, welche heute als Symbol der Versöhnung steht.

 

Fotoquelle: DRESCHER incoming & Tourismus GmbH