Dresden erleben: Das sind die beliebtesten Ausflugziele

Mit Dresden lassen sich viele Dinge verbinden. Sie ist die Stadt des Barock, der Elbflorenz und ein Paradebeispiel für die Schönheit an der Elbe. Dresden wird als Ziel für eine Städtereise oftmals unterschätzt. Dabei hat die Stadt August des Starken unendlich viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Hier sind die beliebtesten Ausflugsziele für Dresden und Umgebung.

Die Dresdner Altstadt

Die Dresdner Altstadt lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden. Denn die beliebtesten Gebäude und Stationen befinden sich in unmittelbarer Nähe zueinander. So lässt es sich ganz entspannt in die Geschichte der Stadt und in ihr einzigartiges Flair eintauchen.

Frauenkirche

Kaum ein Bauwerk wird häufiger mit der Stadt in Verbindung gebracht als die Dresdner Frauenkirche. Nachdem die Kirche im zweiten Weltkrieg zerstört wurde, beschloss man im Jahr 2005 den Wiederaufbau. Seither schmückt die ikonische Kuppel wieder die Skyline Dresdens und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Hier lässt sich die absolute Prachtentfaltung des Barocks bestaunen. Der Innenraum der Kirche wurde ebenfalls nach historischem Vorbild rekonstruiert und sollte unbedingt besichtigtet werden. Nach dem Besuch empfiehlt es sich die angrenzende Münzgasse mit ihren Lädchen und Cafés sowie den Neumarkt zu erkunden.

Semperoper

Nicht weniger bekannt ist die Semperoper. Das prächtige Theaterhaus zählt ebenfalls zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Dresdens. Nicht nur die Fassade macht einiges her, auch der Innenraum der Oper ist absolut sehenswert. Diesen und den großen Kronleuchter im Publikumsraum kann man entweder im Rahmen einer Führung oder während einer Ballett-, Konzert-, oder Opernvorstellung bewundern. Die ehemaliger Hofoper Sachsens ist beinahe 200 Jahre alt und definitiv einen Besuch wert.

Altmarkt

Der Altmarkt ist als der älteste Platz in Dresden bekannt. Im Gegensatz zum Neumarkt wurde er schon zu DDR-Zeiten nach historischem Vorbild wiederaufgebaut. Das prägendste Gebäude des Platzes ist die Kreuzkirche. Vor allem ist der Altmarkt für den Dresdener Strietzelmarkt bekannt. Dieser findet seit 1434 statt und ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte der Welt.

Zwinger

Der Dresdner Zwinger zählt zu den abwechslungsreichsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, da sich hier die Künste Architektur, Malerei und Plastik vereinen. In diesem Zusammenhang ist der Zwinger als Gesamtkunstwerk zu sehen. Ursprünglich sollte er ein Vorbau eines Stadtschlosses sein. Heute beheimatet der Zwinger gleich drei bedeutende Museen: Die Gemäldegalerie Alte Meister, die Prozellansammlung und den Mathematisch-Physikalischen Salon. Die Gemäldegalerie beherbergt sogar einige weltberühmte Kunstwerke und ist somit besonders empfehlenswert. Die prachtvolle Anlage lädt aber auch zu einem Spaziergang ein. Dazu lassen sich bequeme Angels Jeans tragen.

Residenzschloss

Das Schloss ist einer der ältesten Gebäude Dresdens. Der frühere Sitz der sächsischen Kurfürsten ist heute Heimat bekannter Museen. Im 15. Jahrhundert wurde der Vorgängerbau zu einer vierflügeligen Schlossanlage ausgebaut. Auch das Residenzschloss musste nach den Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg neu aufgebaut werden. Wer das Schloss besichtigt, sollte auch dem Grünen Gewölbe einen Besuch abstatten. Die Ausstellung ist ein wahrer Schatz der Sehenswürdigkeiten in Dresden. Bereits August der Starke ließ hier die Schätze der Herrscherfamilie präsentieren. Den Namen hat die Ausstellung von den grün bemalten Säulen und Säulenkapitellen der Schatzkammer.

Fürstenzug

Der sogenannte Fürstenzug ist das größte Porzellanwandbild der Welt und allein deshalb sehenswert. Das gebrannte Gemälde ist insgesamt 102 Meter lang und besteht aus etwas 23.000 Kacheln. Es zeigt die 34 Herrscher Sachsens von 1127 bis 1873 in der Form eines Reiterzugs. Den Zweiten Weltkrieg überdauerte das Wandbild weitgehend unbeschadet.

Raus aus der Stadt

Neben der Altstadt hält auch die Umgebung von Dresden einige Ausflugsziele bereit.

Das Blaue Wunder mit Schwebebahn

Einige Kilometer stromaufwärts der Elbe trifft man auf die Loschwitzer Brücke im gleichnamigen Stadtteil Dresdens. Hier gibt es außer der Natur vor allem Wohnhäuser und prachtvolle Villen zu bewundern. Im Volksmund wird die 1893 errichtete Brücke auch als das Blaue Wunder bezeichnet, da sie keine Stützpfeiler im Fluss benötigte. Direkt hinter der hellblauen Brücke befindet sich die Dresdner Schwebebahn. Sie fährt zum sogenannten Balkon Dresdens, welcher einen einmaligen Blick auf die Stadt und das Elbtal bietet.

Schloss Moritzburg

Das Jagdschloss Moritzburg befindet sich etwa 15 Kilometer außerhalb Dresdens. Der imposante Bau liegt mitten in einem Schlossteich und ist unter anderem als Drehort von „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“ bekannt. Im Schloss gibt es regelmäßige Führungen und wechselnde Ausstellungen.

Schloss Pillnitz

Das Schloss Pillnitz liegt direkt an der Elbe. Der Schlosspark und der dazugehörige Lustgarten im barocken Stil sind ein beliebtes Fotomotiv. Der Bau selbst ist nach dem Vorbild chinesischer Architektur erbaut. Dies lässt Schloss Pillnitz unter den Dresdner Prachtbauten besonders hervorstechen. Im Schloss befindet sich darüber hinaus die staatliche Kunstsammlung Dresdens.

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