Ein Restaurant in Dresden eröffnen: Worauf achten?

Für viele Menschen ist es die Erfüllung eines großen Traums, ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Endlich sein eigener Herr sein. Endlich seine Leidenschaft zum Beruf machen. Das sind die Beweggründe, die viele angehende Restaurantchefs zu diesem wichtigen Schritt motivieren. Doch bevor es soweit ist, bedarf es einer guten Vorbereitung.

Ein sinnvolles Konzept erstellen

Am Beginn jeder Gründung steht eine Idee. Möchten angehende Restaurantleiter ihr Konzept in die Tat umsetzen, ist es sinnvoll, sich schon im Vorfeld über vergleichbare Ideen in Städten wie Dresden und deren Erfolg zu informieren. Genauso wichtig ist die Wahl eines geeigneten Standorts. Denn ohne die passende Lokalität zerplatzt der Traum vom eigenen Restaurant gewiss so schnell wie eine Seifenblase. Wer sich für eine bestimmte Region in der sächsischen Landeshauptstadt entschieden hat, muss vor Ort natürlich ebenfalls die passende leerstehende Gewerbefläche zu einem angemessenen Preis finden. Dabei ist es einerseits wichtig, dass die Umgebung ein angenehmes Klima vermittelt. Zudem sind die Standorte als kritisch zu bewerten, an denen sich Konkurrenzlokale in unmittelbarer Nähe befinden.

Welche Speisen und Getränke sollen auf der Speisekarte stehen?

Haben die Existenzgründer ein gutes Konzept und die perfekte Location gefunden, steht die Gestaltung der Speisekarte auf der Tagesordnung. Dabei ist es sinnvoll, sich auf bestimmte kulinarische Richtungen zu spezialisieren und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Speisen sowie Getränken zu erschaffen. Außerdem gehört die Angabe von Preisen auf der Speisekarte natürlich dazu. Für eine gute Preiskalkulation sind Einsteiger gut beraten, eine einfache Aufschlagskalkulation vorzunehmen. Eine präzisere Methode ist die sogenannte Selbstkostenrechnung, die jedoch etwas Erfahrung bedarf.

Den bürokratischen Aufwand nicht unterschätzen

Die Eröffnung einer gastronomischen Einrichtung ist zudem mit hohem bürokratischem Aufwand verbunden. So nimmt das Ordnungsamt alle Geräte und Räumlichkeiten in Augenschein. Zugleich müssen Restaurantchefs in spe eine Gaststätten- und Schanklizenz vorweisen. Existenzgründer aus der gastronomischen Branche müssen mit einem fachkundigen Umgang mit Lebensmitteln überzeugen und Mitarbeiter zu diesen Themen schulen. Wer im eigenen Restaurant außerdem Musik abspielen oder Sportereignisse übertragen möchte, sollte außerdem die GEMA und GEZ informieren bzw. hierfür anfallende Gebühren begleichen.

Den richtigen Standort auswählen

Zweifelsohne ist die Gründung eines Restaurants in Dresden ein Unterfangen mit vergleichsweise hohem Aufwand. Doch bei einer guten Planung lohnt sich die Mühe. Schließlich ist die Stadt an der Elbe eines der beliebtesten Touristenzentren Deutschlands. Um stets in der Nähe des Restaurants zu sein, ist ein Umzug in die direkte Nähe des Etablissements möglicherweise eine gute Entscheidung. Außerdem ist eine Kontaktaufnahme zu Versicherungsunternehmen notwendig, um mit unerwarteten hohen Kosten nicht den eigenen Betrieb zu gefährden. Die Personalplanug bedarf ebenfalls eines größeren Aufwands. Schließlich ist es in Zeiten des Fachkräftemangels gar nicht so einfach, gute Mitarbeiter zu finden. Für diesen Fall ist es gewiss sinnvoll, Stellenanzeigen im Internet oder Zeitungen zu veröffentlichen. Ist alles geplant und organisiert, können zukünftige Restaurantchefs mit strategisch cleveren Marketingmaßnahmen die Aufmerksamkeit potentieller Gäste auf das Etablissement richten. Wer bei der Erfüllung dieses beruflichen Traums auf eine finanzielle Unterstützung durch Banken angewiesen ist, sollte ausreichend Zeit in die Erstellung eines Businessplans sowie die Finanzierung investieren. Danach steht der Restauranteröffnung im Raum Dresden gewiss nichts mehr im Wege.

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