29. Filmfest Dresden: eine Stadt im Zeichen des Kurzfilms

Seit vielen Jahren steht Dresden im April im Zeichen des Kurzfilms. Es ist an der Zeit für das Filmfest Dresden, das in diesem Jahr in die 29. Runde geht. Filmfans und Kritiker treffen vom 4. bis 9. April aufeinander, um Teil von einem der höchstdotierten und renommiertesten Kurzfilmfestivals in ganz Europa zu sein. Die sächsische Landeshauptstadt wandelt sich an diesen Tagen zum Schauplatz aktueller Kurzfilmproduktionen aus Deutschland und der ganzen Welt, die von etwa 20.000 Besucher in Augenschein genommen werden.

Pro Jahr nehmen etwa 500 akkreditierte Fachbesucher teil

Auch ungefähr 500 akkreditierte Fachbesucher sind zugegen, wenn in unterschiedlichen Sparten Preisgelder im Gesamtwert von ca. 66.000 Euro verliehen werden. Neben vier Sonderpreisen werden die Sieger für die besten nationalen sowie internationalen Animations- und Kurzspielfilme gekürt. Alle Teilnehmer hoffen darauf, den DEFA-Förderpreis für Animation, den auf 20.000 dotierten Filmförderpreis der Sächsischen Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst oder den ARTE-Kurzfilmpreis ihr Eigen nennen zu können. Doch diese Ehre wird natürlich nur den wenigsten Bewerbern zuteil.

Pro Jahr werden etwa 2.000 Kurzfilme unter die Lupe genommen

Die Zahlen rund um das 29. Filmfest Dresden können sich sehen lassen. Pro Jahr reichen Teilnehmer aus 100 Ländern etwa 2.000 Kurzfilme ein. Zusätzlich zu den Wettbewerben ist die Festivalwoche mit unterschiedlichen Sonderprogrammen gefüllt. Diese Programmvielfalt reicht von Retrospektiven über Kinder- und Jugendfilme bis hin zu unterschiedlichen Themen- und Länderschwerpunkten. Ein Novum seit 2012 ist die Sektion „etc. – events. trainings. connections“. Dieses filmische Angebot sieht beispielsweise Workshops, Ausstellungen, Vorträge oder Podiumsdiskussionen für Festivalbesucher vor.

Noch mehr Zuschauer erreichen: durch eine Sommer Open-Air-Tour

Seit mehreren Jahren haben sich über den jährlichen Ablauf des Festivals hinaus die Sommer Open-Air-Tour sowie die Nachspieltour als wichtiges Aushängeschild des Filmfests Dresden etabliert. Diese Events bieten dem breiten Publikum die Gelegenheit, die Kurzfilme zu betrachten. Diese Strategie verfolgen außerdem weitere Programmkooperationen. Beispielsweise arbeiten die Betreiber des Filmfests eng mit dem Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden sowie mehreren internationalen Filmpräsentationen innerhalb sowie außerhalb Deutschlands zusammen. Auf diese Weise gelingt es den Betreibern der Veranstaltung, pro Jahr noch einmal 7.000 Zuschauer mehr für die Filme zu begeistern. Von der Filmförderungsgesellschaft FFA wird das Filmfest Dresden als offizielles Referenzfestival bezeichnet.

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