Dresdner Neumarkt - ein Platz mit langer Geschichte

Dresdner Nemarkt mit der Frauenkirche

Informationen

Der über die Grenzen des Landes berühmte Dresdner Neumarkt ist das Herzstück der historischen Dresdner Innenstadt. Idyllisch gelegen zwischen dem Altmarkt und der Elbe, wird der Dresdner Neumarkt begrenzt von der berühmten Frauenkirche, dem Johanneum, dem Kulturpalais und dem Kurländer Palais. In unmittelbarer Nähe befinden sich ebenfalls die Brühlschen Terrassen, das Schloss, der Zwinger und das Coselpalais.

Der Neumarkt kann auf eine lange Geschichte verweisen. Einst befand sich hier ein Fischerdorf. Erst um 1530 als Dresden zur kurfürstlichen Residenz ausgebaut wurde, erhielt der Neumarkt seine heutige Bestimmung. Unter der Herrschaft August des Starken wurde der Neumarkt durch den Baustil des Barocks geprägt. So entstand zwischen 1726 und 1746 u.a. die barocke Frauenkirche mit ihrer berühmten Kuppel.

Eine entscheidende Rolle spielte der Neumarkt auch während der Wirren der Dresdner Maiaufstände 1841. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden dann noch die Kunstakademie und das Albertinum im neoklassizistischen Stil.

Während der Luftangriffe 1945 auf Dresden wurde der Neumarkt bis auf die Ruinen der Frauenkirche und des Johanneums vollständig zerstört. Im Jahre 1950 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, welcher sich auch noch Jahre hinziehen wird.

Der Neumarkt ist jährlich Anziehungspunkt für viele Besucher der Stadt. Er ist leicht von allen Seiten über die Münzgasse, Salzgasse, Rampische Strasse, Landhausstrasse, Moritzgasse oder Jüdenhof zu erreichen. Der gesamte Bereich ist Fußgängerzone.

 

Fotoquelle: Mediaserver Dresden - Fotografen: Christoph Münch, Sylvio Dittrich